Die Zeit nach 1989

Nach der Revolution im Jahre 1989 kam das Komplex im Besitz von der Firma Wika (Peter Kellner und Milan Vinkler). In dieser Zeit sollte durch einen finanziell bewerteten Wettbewerb der Name Venuše ( Venus) von Frau Bačkovská entstehen.  Aus dieser Zeit stammt auch die geschmackvolle Holzverkleidung im Restaurant.

Im Jahre 1992 wurden die Gebäude an Herrn Šípek verkauft. Es folgte ein Austausch des gesamten Personals. Nach und nach wurden die einzelnen Objektteile nicht mehr ausgenutzt, bis auch im Jahre 2002 der letzte Teil des ehemaligen Gebäudes Clignons Weinstube (das Geschäft mit Brötchen, Salaten und Lebensmitteln) geschlossen wurde.  Das Kulturministerium hat Anfang des Jahres 2008 den ganzen Gebäudekomplex zum Kulturdenkmal erklärt und gemeinsam mit dem Brauereiareal aus der Späten Barockzeit dieses Paar rumburger Bauwerke in das Verzeichnis der bedrohtesten Denkmäler der ČR eingereiht. Siehe Hier.

Obwohl das Gebäude nicht nur aufgrund seiner Lage ein großes Potenzial hat und in der Vergangenheit für Imbisse, sowie auch zur die Herstellung von Zwischenprodukten genutzt wurde, ähnelte sein Schicksal dem Schicksal des Kaufhauses Tietze im Herzen von Plauen.

Wie in Plauen, 100 Jahre nach Eröffnung, nach der Krisenzeit mit Stillstand und Bauverfallen kommt die Wendung: Seit 2009 nach Rettungarbeiten kommen wir zur Rekonstruktion, siehe IV. / 1 Die Rekonstruktion des Gebäudes. Die Öffentlichkeit wurde im Jahre 2010 mit dem akutuellen Stand im Rahmen des Vortrages über die moderne Rumburger Architektur nach dem Jahre 1945 bekannt gemacht. Siehe Hier. Im gleichen Jahr wurden wir von dem Besuch des Architekten David Vavra und Regisseur Radovan Lipus der TV-Serie über Architektur “Šumná města” beehrt. Siehe Hier.

 

Fotos von Mahlzeiten >HIER<